Herzlich Wilkommen auf meiner Seite von Psycle-Custom-Bikes.

Zuerst erzähle ich euch von der Idee, die mich dazu bewegt hat diese Seite ins Leben zu rufen.

Ich bin passionierter Biker und was mich einfach immer wieder begeistert ist die Freiheit sich fast ungehindert in der prächtigen Natur zu bewegen und dabei ein Teil davon zu sein. Gepaart wird dieses schöne Gefühl mit der Möglichkeit, seine eigenen Grenzen kennenzulernen, und sich dabei selber zu erfahren.

Ich habe mir aus reiner Neugier zur Technik angefangen die Fahrräder zu kaufen, mit denen die Pros in den Videos rumheizen. Als ich mein Demo 9 Pro hatte mit dem Matt Hunter in `The Collective`am Start ist wollte ich natürlich wissen wie sich denn ein Trek oder Intense u.s.w im Vergleich dazu fahren lassen. Nur hatte ich nicht so viel Geld diese Bikes alle zu kaufen damit ich sie ausgiebig testen kann. Deshalb habe ich mich entschlossen einfach selber mal Fahrräder zu bauen mit den derzeit gängigsten Hinterbausystemen und habe dann geschaut was passiert.

Nun ja , ich bin auf viele interessante Schlüsse gekommen , welche ich euch gern mal veranschaulichen möchte. Einige meiner Prototypen könnt ihr in den Menüpunkten Psycle-Bikes, Galerie und More Bikes sehen.

Als ich angefangen habe die Räder auszumessen und die Längen der verschiedenen Modelle zu vergleichen und deren Zusammenhänge, bin ich dahinter gekommen welche Maße ein gutes Bike haben sollte. Zum Beispiel ist der Abstand von der Vorderachse zum Innenlager im Verhältnis zur Kettenstrebe ganz entscheidend über das Fahrverhalten.  Auch Winkel , Dämpferanlenkung, und Hebelverhältnis und die gegenseitige Wirkung dieser Komponenten aufeinander haben mich außerordentlich interessiert.


Die Zusammenhänge kann man nur herausfinden wenn man viel fährt, also Trails, Downhill und Freeride und sie ständig verändert.


Dabei hab ich mich auch an den Grenzen bewegt und getestet wieviel Bodenfreiheit zum Beispiel mit einer 170mm langen Kurbel gehen und ob eine 420mm lange Kettenstrebe im Downhill überhaupt einen Sinn macht . Manchmal hab ich das Fahrrad wieder komplett auseinander gebaut und einen anderen Hinterbau mit passenderer Hinterbaukinematik eingebaut. Halt so lange bis es sich auf dem Track gut anfühlt.

Jedes der Psycle Bikes hat einen eigenen Charakter und ist für Freeride Slopestyle oder Downhillracing gedacht, dabei ist mir wichtig das Gabel und Hinterbau perfekt miteinander harmonieren. Deshalb musste ich den Hinterbau so oft umbauen (bei vielen meiner selbstentworfenen Bikes) bis er halt der Progression und dem Ansprechverhalten einer Z.B.: Marzocchi 66 ähnlich ist. Oder die Gabel an den Hinterbau anpassen! Es ging einfach nur darum zu experimentieren um zu schauen was möglich ist und wie es sich beim Fahren anfühlt.

Wie gesagt, hierbei handelt es sich um meinen eigenen Geschmack von Federungscharakter, wobei ich schon den allgemeien Trend in der Entwicklung der Bikes teile. Hohe Schwingendrehpunkte und eine flache aber nicht zu träge Geometrie mit der Verwendung von langen Dämpfungselemten mit einem antriebsneutralen Kettenführungssystem.

Ich leiste mir immer noch von Zeit zu Zeit einen der neuesten Downhiller aus reiner Neugier auf das Fahrverhalten. Und wenn ich schon dabei bin, versuche ich die Performance gleich einen Ticken besser zu machen ! Das geht immer, weil die Fullsuspensionsysteme meist auf simplen Grundsätzen beruhen. Ich will das Bike auf meinen Fahrstil und den individuellen Dämpfungs- und Geometrieansprüchen anpassen, und nicht umgekehrt. Und es ist mir ganz gut gelungen wie ich finde.

Hierfür verwende ich einfach originale Hinterbauten und Rahmen und wenn es geht auch ein paar Anbauteile. Dafür hab ich ein fast unerschöpfliches Lager und kann mich nach Herzenslust austoben. Viele Teile aber habe ich selber aus Alu gefräst und mit hochwertigen Kugellagern versehen und so oft modifiziert bis sie in mein Konzept passen.

Nach jeder noch so geringen Veränderung heißt es erstmal Testfahrt auf dem Hometrail. Und da ich jede Wurzel und noch so kleine Bodenbeschaffenheit im Schlaf kenne , weiß ich wie der Hinterbau dort ein- und ausdämpfen muss.

Was mir aufgefallen ist und mich schon lange Beschäftigt ist, dass die Entwicklung in der Fahrradindustrie nur zögerlich vorangeht und, sei es durch andere Innovationen wie 29er Radgrößen oder Karbonbikes , die Hinterbauerfindungen in einem begrenzten Entwicklungsstandart gehalten werden. Zum Beispiel gibt es das Trek mit seinem Full Floater schon einige Jahre. Und Kona und Norco verbauen Vier- oder Mehrgelenker die es schon in anderer Form vor 10 Jahren schon gab.

Es gibt immer nur einen oder zwei Drehpunkte ( VPP ) die der Achsbewegung am Hinterrad eine bestimmte Kurve beschreiben lassen.  Nach Hinten und Oben nämlich wobei der Dämpfer gleichzeitig mit der Feder und der Dämpfung eingedämpft wird und somit einfach festen vorgeschriebenen Wegen proportional zueinander folgt.

Ich bin durch Zufall auf ein völlig Neues und in sich mitdenkendes Hinterbaukonzept gestoßen, welches es so noch nicht gibt und ihr findet es noch nicht auf meiner Seite, da es noch geheim ist.

Aber ihr dürft gespannt sein dass ich zu Federung , Dämpfung, und Hinterbaukinematik ein paar Variablen dazugemischt habe die High- und Lowspeedverhalten und die Absorbtion der Stoßenergie auf einem ganz anderem Level dämpfen.

Dadurch sind Fahrradkonzepte möglich, die einem Hinterbau mehrere Charaktäre verleihen können. Und ein Downhillbike mit Endurofahreigenschaften ohne zusätzliche Dämpferelemente, Hebel am Lenker oder komplizierte Federelemente sind das Resultat. Und das beste ist !!! Dieses Zukunftsbike entscheidet ganz von alleine was für jeden Untergrund und Fahrmodus gerade von Vorteil ist ganz ohne Elektronik oder Fremdeinwirkung des Fahrers.

Einfach , effektiv und wartungsarm ohne viel komplizierte Technik aber doch bahnbrechend und spürbar anders!! Dass ist es was ich konstruieren wollte, und es wurde vollbracht !


Ihr hört von mir :

Euer Manuel der niemals aufgibt Fahrräder zu erfinden bis er das beste Bike aller Zeiten gebaut hat .-)